Schlagwort: Mürwik

  • WA016 – Helga Rolapp

    WA016 – Helga Rolapp

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    Henning Rolapp
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    Helga Rolapp

    Nach sehr langer Pause geht es hier endlich wieder weiter. Diesmal mit einer sehr persönlichen Folge. Ich spreche mit meiner Mutter Helga Rolapp (geborene Thadewaldt, Jahrgang 1948) über ihren Weg nach Flensburg und ihr weiteres Leben hier. Es ist also auch ein Stück Familiengeschichte.

    1959 kam sie als 10-jähriges Mädchen mit ihrer Familie von Marne (Kreis Dithmarschen) nach Flensburg. Ihr Vater Rudi Thadewaldt ging zur neu gegründeten Bundesmarine und musste deshalb dauerhaft nach Flensburg umziehen. Sie und ihre zwei Brüder (Thomas und Hans-Joachim) wuchsen in der Süderlücke 12 auf, damals ganz neue Mehrfamilienhäuser, aber noch mit Kohlenheizung. Hinter der Süderlücke war damals alles noch grüne Wiese.

    Sie ging kurz Osbekschule, später auf die Käte-Lassen-Schule und machte nach ihrer Mittleren Reife eine Lehre zur Bürokauffrau bei Holst Rum. Später fing sie dann als Sachbearbeiterin beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) an und verwaltete dort die berühmten Punkte.

    Dann bekam sie erst mich (1982) und dann meinen Bruder (1986) und war lange Jahre Hausfrau und Mutter. Von der Kelmstraße zog die Familie dann in die Twedter Mark.

    Später arbeitete sie als Garderobendame für das Landestheater und war oft beruflich, aber auch privat, in der Waldorfschule und dem Landestheater in der Rathausstraße. Außerdem war sie 30 Jahre in der „Kleiderkiste“ der Christusgemeinde Mürwik engagiert.

    Wir wünschen viel Vergnügen beim Hören!

    Links


  • Detailansicht – Fensterbild in der Marineschule Mürwik

    Detailansicht – Fensterbild in der Marineschule Mürwik

    Die Marineschule Mürwik gehört schon seit 1910 zu Flensburg und ist nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Regelmäßig gibt es auch die Möglichkeit das Gelände und das Gebäude zu besuchen. Ein Termin ist immer im Rahmen des Tag des offenen Denkmals.

    Bei dem Tag des Denkmals 2016 habe ich das obige Bild gemacht. Es ist ein kunstvoll gestaltetes Fensterbild, welches über dem Eingang vom Haupttreppenhaus eingebaut ist.

    Hergestellt wurde es von der Glasmalereianstalt Ferdinand Müller aus Quedlinburg.

    Inhalt

    Das Bild zeigt einen schwarzen, nach rechts schauenden Adler mit der Kaiserkrone. Das ist das Hohheitszeichen des deutschen Reiches. Er sitzt unter einem Bogen mit Ranken.

    Auf dem Körper des Adlers prangt das Wappen Preußens umgeben von der Ordenskette mit dem schwarzen Adlerorden.

    Inschrift

    Die Inschrift lautet:

    Den Frieden zu wahren, gerüstet zum Streit,

    mit flatternden Fahnen, im eisernen Kleid,

    so tragt deutsche Schiffe, von Meere zu Meer,

    die Botschaft von Deutschland, den Frieden umher.

    Das mit dem Frieden hat jetzt nicht so gut geklappt. 4 Jahre später begann schon der Wahnsinn des 1. Weltkriegs. Und schon vorher hat Deutschland nun nicht wirklich Frieden in die Welt gebracht. Stichwort: Kolonialisierung in Afrika.

    Quellen und Links

  • WA007 – Trampedachlager

    WA007 – Trampedachlager

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    Henning Rolapp
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    Rolf Bergann
    Rolf Bergann
    Rolf Bergann am 12.01.2019

    Rolf Bergann (Geboren 30.06.1945) wuchs in den Baracken des Trampedachlagers auf dem Gelände der heutigen Marineschule auf. Später wohnte er lange im Parkhof in Mürwik, ging erst auf die Osbekschule und später auf die Handelslehranstalt. Er erzählt von seinem Leben als Kind und Jugendlicher in Mürwik. Am Ende gucken wir uns noch ein paar alte Fotos an und geraten etwas ins Plaudern.

    Vielen Dank an Rolf und seine Frau Marga für die Einladung und ihre Zeit!

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